Yogastudio Ostenfeld

Homepage: www.volxyoga.de
Gudrun Kromrey
Westen de Kark 21
25872 Ostenfeld
Festnetz:04845-790424
Mobil:0172-7156499
Email: info@yoga-ostenfeld.de

„Es ist wichtig, andere glücklich zu machen.
Und es ist noch wichtiger,
bei dir selbst zu beginnen!“

Wie alles begann…
Es war ein einfacher Geschäftstermin wie Hunderte zuvor. Gudrun, Chefin einer großen Marketing-Firma im nordfriesischen Ostenfeld, flog von Birmingham zurück nach Hamburg. Dann kam der Landeanflug. Draußen tobte ein Sturm und schüttelte die Passagiere durch.
Als sie aus dem regenverhangenen Fenster guckte, blitzte er auf, der Gedanke, der alles verändern sollte. ,,Ich blickte hinunter und habe mir nur gewünscht, das Flugzeug möge abstürzen. Endlich Ruhe! Einfach nur Stille!“, sagt sie. In diesem Moment begriff Gudrun, dass es so nicht weitergehen konnte. Der Wunsch, das Leben sollte zu Ende gehen, passte nicht zu ihr. Wo war die optimistische, lebensfrohe Frau geblieben?
Die Liebe und Fürsorge für ihre Kinder? Sie konnte nicht fassen, dass es so weit gekommen war.

„Sie war es gewohnt, lange zu arbeiten, enorme Verantwortung zu tragen und das Privatleben hinten anzustellen.“

Dass sich der Druck permanent verschlimmerte, merkte sie schon, ignorierte es aber. Sie würde das schon schaffen, sagte sie sich und wurde zunehmend erschöpfter. Seit Langem litt die zweifache Mutter an Schlafstörungen, wurde von einem Bandscheibenvorfall und Panik-Attacken geplagt. Doch das spornte sie nur noch mehr an. ,,Ich wollte nicht aufgeben. Ich dachte, ich darf nicht aussteigen.“, sagt sie. Nachts hielt ihr Mann Andreas sie, wenn sie weinte und Angst-Attacken hatte. Eine nicht enden wollende Spirale, in der sie immer weiter hinabstieg.

Ihre Reserven sind restlos verbraucht. Gudrun steckt im Burn-out fest. Und trifft eine Entscheidung: Sie wickelt ihre Firma ab. So schnell wie möglich soll es gehen, aber ihre Mitarbeiter will sie gut unterbringen. Die engste Vertraute macht sich selbstständig, und selbst die Auszubildenden kann Gudrun an eine andere Firma vermitteln. Mit jedem Schritt, den sie erledigt, spürt sie mehr Erleichterung. Und fängt an, etwas nur für sich zu tun. Sie besucht einen Yoga-Kurs. ,,Freitags um 18 Uhr, der einzige Zeitpunkt, an dem ich Zeit hatte.“ Fast immer kommt sie zu spät, manchmal gar nicht. Doch sie merkte, hier passiert etwas mit ihr. ,,Wenn ich da war und mich entspannte, spürte ich mich selbst wieder. Ich fühlte, dass ich getragen wurde, und wenn es nur von der Yoga-Matte war.“, sagt sie und lächelt.

Das beste Projekt, an dem du je arbeiten wirst, bist du selbst!“

Dass Yoga ihr Weg in die Zukunft würde, ahnt sie da noch nicht. Bis ihr eine Broschüre in die Hände fällt, in der eine Äusbildung zur Yoga-Lehrerin angeboten wird. ,,Wäre ich nicht so alt, dann würde ich das machen“, sagt sie zu ihrer Freundin. Für die ist das Alter kein Argument. ,,Mach das doch!“, ermutigt sie ihre Freundin. Auch ihr Mann und ihre beiden erwachsenen Kinder unterstützen sie.
Noch während sie ihre Firma abwickelt, beginnt Gudrun mit der Ausbildung. „Ich empfand eine wahnsinnige Freude, dass ich plötzlich einen Ausweg gefunden hatte.“, sagt sie. Dann ist es so weit, Gudrun wird ihre erste YogaStunde geben. Sie ist aufgeregt. Würde überhaupt jemand kommen? In ihrem Dorf war sie immer die Frau mit der großen Firma, die niemand wirklich kannte. Obwohl sie hier seit 25 Jahren lebte, blieb sie immer irgendwie fremd.
Zu ihrer Überraschung erscheint das ganze Dorf. Erwachsene und Kinder, Handwerker und Hausfrauen, die ihr am Schluss begeistert applaudieren. Sogar die Bürgermeisterin beglückwünscht sie. ,,Es war so ein warmes Gefühl, als ich gemerkt habe, dass ich nach so vielen Jahren endlich angekommen bin!“ erinnert sich Gudrun.

Das Kursangebot spricht sich schnell herum. Sogar die Großeltern der Teilnehmer melden sich sich an. ,,Ich habe heute Schüler von acht bis achtzig“, sagt Gudrun. Sie lieben ihre Kurse und kommen aus allen umliegenden Orten nach Ostenfeld. Die Gemeinde stellte sogar ein Schild auf, damit auch Auswärtige ihr Yogastudio finden.
Inzwischen gehört dieses Stückchen indische Kultur genauso zu Ostenfeld wie Gudrun.
,,Es ist für mich wichtig, Menschen auf einer Ebene zu begegnen, die fernab von Wettbewerb und Status ist. Wir sind alle praktisch halb nackt auf der Yogamatte – jede und jeder ist nur einer unter vielen. Wir lachen miteinander und lassen los. Wir treffen auf einer ganz tiefen menschIichen Ebene aufeinander. Es ist nicht wichtig, ob wir bei der Tanke gegenüber arbeiten oder uns der kleine Supermarkt gehört. Hier sind wir für eine Weile alle gleich“, sagt Gudrun dazu.
Sie gehört nun zu Ostenfeld, ist hier geborgen. Und Yoga gehört zu Ostenfeld, wie die Kirche.

Weitere Information finden Sie auf der Homepage des Yoga-Studio Ostenfeld!

Meditation für Einsteiger

GEDULD HABEN
Mal fällt es uns leichter, den Kopf auszuschalten, und an einigen Tagen will es so gar nicht gelingen. Das ist ganz normal. Seien wir geduldig mit uns selbst.

SICH ANNEHMEN
Auch wenn eine Meditation nur
zwei Minuten dauert, hat sie
schon viel bewirkt. Sie braucht
kein Ziel, sie braucht nur Zeit.

DEN EIGENEN WEG FINDEN
Meditationen sind genauso unterschiedlich wie wir.
Deshalb suchen wir uns eine, die gut zu unserem Wesen passt.